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Arabic Graffiti

1. März 18:30

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Vernissage:
Magda Seewald (Referentin im VIDC, Naher Osten)
El Teenen (Graffiti-Künstler, Kairo)

Musik:
Turning Tables (HipHop – Projekt mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen im Bildungshaus St. Gabriel/Mödling)

Quer über den Maghreb und den Nahen Osten sprühen und malen junge Menschen ihre Ängste, Sehnsüchte aber auch ihre Wut auf die Wände. Die großformatigen Fotos sind Ausdruck der Vielfalt und des Aufbruches in den urbanen Zentren.

Don Karl ist Experte für Graffiti im arabischen Raum und Herausgeber des Bildbandes ‘Arabic Graffiti‘. Er zeichnet sich für die Auswahl der Bilder verantwortlich und konzentriert sich u.a. auf Graffiti in Syrien. „Arabic Graffiti“ ist gleichzeitig ein interkulturelles Projekt, das Künstler, Aktivisten und Gelehrte aus verschiedenen Ländern des Nahen Ostens und dessen Diaspora zusammenbringt. Als Kunstprojekt gestartet, haben die Ereignisse seit 2010 viele der Protagonist_nnen zu aktiven Teilnehmern an den Umwälzungen der Region werden lassen. Der Graffiti-Künstler El Teenen aus Kairo wird zur Ausstellungeröffnung anwesend sein und seine Aktionen vor und nach Tahrir schildern.

Das Buch ‚Arabic Graffiti‘ (From Here To Fame) ist 2011 pünktlich zum Beginn der Volksaufstände im Nahen Osten erschienenen. Daraufhin folgten Ausstellungen, Interventionen, Events und Kollaborationen in Ägypten, Tunesien, Jordanien, Libanon, Deutschland, Frankreich, Kanada, USA und zahlreichen weiteren Ländern.

Das Projekt vernetzte dabei Künstler_innen und Aktivist_nnen und hatte großen Anteil daran, ‚Arabic Graffiti‘ zu einer neuen Bewegung in der zeitgenössischen Urbanen Kunst zu machen. Die ganze Reichweite dieses Projekts ist nicht leicht zu umschreiben.

So entstand ein Portrait von Khaled Said auf der Berliner Mauer, während das White Wall Festival die Straßen und Wände Beiruts nachhaltig transformierte. Die „Mad Graffiti Week“ hinterließ ihren sprühenden Protest auf der hoch gesicherten Ägyptischen Botschaft in Berlin, während in Zusammenarbeit mit 100 Künstlern aus Ägypten das Buch ‚Walls of Freedom‘ – eines der Standardwerke der Revolution -entstand. So politisch Arabic Graffiti zwangsläufig wurde, so wichtig ist jedoch der ästhetische Kontext der Arbeiten geblieben. Es ging und geht hierbei immer auch um die Macht und Schönheit der Arabischen Schrift.

Die Ausstellung findet im Rahmen des Projektes Syrian Links statt. Auf verschiedenen Ebenen werden Fenster und Türen zu Kunst und Kultur aus Syrien und dem arabischen Raum geöffnet.

kulturen in bewegung organisiert die Ausstellung in Kooperation mit dem Afro Asiatischen Institut in Wien und dem Weltcafé Wien.

http://www.kultureninbewegung.org/news/article/ausstellung-arabic-graffiti/

Details

Datum:
1. März
Zeit:
18:30
Veranstaltungskategorie:
Facebook:

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Veranstalter

kulturen in bewegung

Veranstaltungsort

Weltcafé Wien
Schwarzspanierstraße 15
Vienna, 1090 Austria

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