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Die Wiener Leopoldstadt 1848 – Ein Spaziergang auf den Spuren des jüdischen Tagebuchschreibers Benjamin Kewall

23. September 18:30 bis 20:00

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Treffpunkt: Nestroyplatz 1 (U1)
Begleitet von Dr. Wolfgang Gasser, Dr. Christoph Lind liest Passagen aus dem Tagebuch von Benjamin Kewall
Die Teilnahme ist kostenlos.

Bei einem Spaziergang durch den 2. Bezirk tauchen wir in die Lebenswelt eines jüdischen Wiener Tagebuchschreibers ein. Als Hauslehrer und Journalist schildert er die Wiener Revolution von 1848. Da er sich darin nicht mit Namen nennt, konnte er erst im Zuge von Recherchearbeiten als Benjamin Kewall (1806–1880) aus Polna/Böhmen identifiziert werden. Kewall beobachtete die Revolutionsereignisse buchstäblich „vor seiner Haustüre“ in der Jägerzeile, der heutigen Praterstraße.

Seine Aufzeichnungen bieten ein vielschichtiges Bild der Wiener Gesellschaft, bestehend aus revolutionären Studenten und Arbeiter/innen, uniformierten Frauen und eingeschüchterten
Beamten, schwarzgelben und roten Bürger/innen, den Rotmänteln des Jelačić und revolutionären Nationalgardisten. So abenteuerlich wie die Erlebnisse des Tagebuchschreibers ist auch die Fundgeschichte des Tagebuchs.

Begleitet vom Herausgeber von Kewalls Tagebuch, Wolfgang Gasser, begeben wir uns auf einen historischen Stadtspaziergang in das Wien der Mitte des 19. Jahrhunderts und erinnern an eine bürgerliche Revolution, die heute aus der kollektiven Erinnerung beinahe verbannt ist.

Details

Datum:
23. September
Zeit:
18:30 bis 20:00
Veranstaltungskategorie:
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Veranstaltungsort

Leopoldstadt, Wien, Österreich
Vienna, 1020 Austria

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