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Eröffnungswochenende im Semperdepot

4. November 19:30 bis 6. November 22:03

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Freitag, 04. November 2016, 19:30 Uhr
Pierluigi Billone: Face (2016) UA
Das dreitägige Wien Modern Eröffnungswochenende im Semperdepot beginnt mit dem «wildesten Billone aller Zeiten»: Für seine neue Komposition für Stimme und Ensemble hat Pierluigi Billone gemeinsam mit der Sängerin Anna Clare Hauf die Klangmöglichkeiten der Stimme neu ausgelotet. Höchste Zeit, den in Wien lebenden, bei Salvatore Sciarrino und Helmut Lachenmann ausgebildeten Komponisten in seiner Heimatstadt neu vorzustellen.

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Samstag, 05. November 2016, 16:00 Uhr
Sofia Gubaidulina: Toccata-Troncata (1971)
attaca:
Sofia Gubaidulina: Dancer on a tightrope (1993)
Per Nørgård: Achilles and the Tortoise (1983)
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Sofia Gubaidulina: Chaconne (1962)
Charlotte Seither: cry (2009) EA
Per Nørgård: Stadier (2002)
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Per Nørgård: The Secret Melody (1993)
Galina Ustwolskaja: Sonate für Violine und Klavier (1952)

Als langjähriges Mitglied des Arditti Quartet und Principal des London Symphony Orchestra war und ist David Alberman ständiger Gast auf Wiener Bühnen. Sein seit über 20 Jahren bestehendes Duo mit dem Pianisten und Komponisten Rolf Hind kehrt nun nach vielen Jahren zu Wien Modern zurück – und genehmigt sich dabei einen ausgesprochen ‹un-wienerischen› Blick auf das Repertoire für Geige und/oder Klavier. Dabei zu entdecken sind u.a. jeweils drei eigenwillige Kompositionen des frisch mit dem Ernst von Siemens Musikpreis ausgezeichneten norwegischen Altmeisters Per Nørgård und der russischen Komponistin Sofia Gubaidulina, die kurz vor dem Konzert ihren 85. Geburtstag feiert.

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Samstag, 05. November 2016, 19:30 Uhr
Pierluigi Billone: Sgorgo Y für E-Gitarre (2012)
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Pierluigi Billone: Sgorgo N für E-Gitarre (2013)
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Pierluigi Billone: Sgorgo oO für E-Gitarre (2013) UA
In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister: Pierluigi Billone gelingt in Sgorgo nicht nur mit einem einzigen Instrument, sondern teilweise nur mit einer einzigen Hand ein atemberaubendes Solo für nichts als eine einsame E-Gitarre. Das für Yaron Deutsch komponierte und bei Wien Modern erstmals komplett zu hörende Solowerk ist übrigens nicht nur abendfüllend, sondern auch raumfüllend – was sich bei der Uraufführung im haushohen Prospekthof des Semperdepots eindrucksvoll erleben lässt.

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Samstag, 05. November 2016, 22:00 Uhr
Late Night 2: Radian – on dark silent off
Wie die Zeit vergeht: Vor 20 Jahren gegründet, setzte Radian frühe Meilensteine in Sachen radikalminimaler Wiener Elektronik. Dass und wie sich Radian, die Elektronik und Wien seither entwickelt haben, lässt sich beim Wien Modern Eröffnungswochenende spüren: Das erste reine Trioalbum in der neuen Besetzung mit Martin Siewert zeigt sich näher an der Rockmusik und am Songformat, als man vor 20 Jahren vorausgesagt hätte – denn da waren beide ja aktuell für tot erklärt worden. Oder geht’s doch eher um eine Rückkehr zu den Wurzeln?

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Sonntag, 06. November 2016, 18:00 Uhr
Klaus Lang: weiße äpfel. (2009)
Mark Andre: …zum staub sollst du zurückkehren (2004-2005)
Mark Andre: asche (2004-2005)
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Klaus Lang: weiße farben. (2016) UA
Dass die neueste Partitur für dieses Konzert von Island nach Wien geschickt wurde, war zwar nicht unbedingt geplant, passt aber durchaus ins Bild. Klaus Langs neues Ensemblestück, komponiert für die im Prospekthof des Semperdepots räumlich verteilten MusikerInnen des Salzburger œnm, beschließt ein stilles, feines Programm voller Asche, Staub und weißen Farben.

Details

Beginn:
4. November 19:30
Ende:
6. November 22:03
Veranstaltungskategorie:
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Veranstalter

Wien Modern

Veranstaltungsort

Semperdepot
Lehargasse
Vienna, 1060 Austria

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