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Fremde im Visier: Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg

13. Oktober 18:30

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Die Ausstellung präsentiert von 14. Oktober 2016 bis 19. Februar 2017 Fotoalben aus dem Privatbesitz ehemaliger Wehrmachtssoldaten. Sie zeigt den direkten Blick deutscher und österreichischer Soldaten auf fremde Menschen, überfallene Landstriche, umkämpfte Kriegsschauplätze und Kulturdenkmäler in den besetzten Ländern, ebenso wie den normalen Kriegsalltag an der Front.
Mehr als siebzig Jahre nach Kriegsbeginn beschäftigen die nachfolgenden Generationen intensiver denn je die Nachlässe und Erinnerungen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Wie gehen diese mit den oft verheimlichten Fotoarchiven ihrer Familien, aufbewahrt in Schränken und Schubladen, um?

Die Ausstellung Fremde im Visier – Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg bietet Lesarten und Sichtweisen für ein tieferes Verständnis dieser Bildarchive an. Dabei werden nicht nur Motive und die Bildästhetik der Fotos untersucht, sondern auch der Einfluss der Kriegspropaganda auf die Amateurfotografie.

Mit der Präsentation dieser Fotoalben werden Fragen behandelt, die sich im Zuge der ersten „Wehrmachtsausstellung“ 1995 ergeben haben. Sie wurden durch Petra Bopp – die schon an der Wehrmachtsausstellung mitgearbeitet hatte – unter Mitarbeit von Sandra Starke aus einem Forschungsprojekt generiert.

Alben aus Privatbesitz gesucht!
Die Ausstellung, die bereits vielbeachtet in Deutschland und den Niederlanden sowie in Graz gezeigt wurde, wird nun erstmals in Wien zu sehen und soll um Alben aus Österreich, vor allem aus Wien und Umgebung, erweitert und ergänzt werden. In Wiener Archiven wurden in Vorrecherchen schon einige Fotoalben aufgefunden, zusätzlich rufen wir dazu auf, bei Interesse Alben aus dem Privatbesitz für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen oder auch nur von unseren MitarbeiterInnen sichten zu lassen.

Besitzen Sie derartige Alben? Haben Sie Interesse, sie uns zu zeigen und sie eventuell für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen? Wir freuen uns, wenn Sie sich melden:
Mag. Herbert Justnik
fotosammlung@volkskundemuseum.at
T: +43 1 406 89 05.21

Kuratorinnen
Dr. Petra Bopp studierte Kunstgeschichte in Hamburg und Paris. Sie arbeitet als freie Kunsthistorikerin und Kuratorin in Hamburg und Berlin.

Sandra Starke M.A. studierte Geschichte und Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität Berlin. Sie arbeitet als Fotohistorikerin und Kuratorin in Berlin.

Details

Datum:
13. Oktober
Zeit:
18:30
Veranstaltungskategorie:
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Veranstalter

Volkskundemuseum Wien

Veranstaltungsort

Österreichisches Museum für Volkskunde
Laudongasse 15-19
Vienna, 1080 Austria

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