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Mount Olympus. To Glorify the Cult of Tragedy

21. Mai 19:30 bis 22. Mai 19:30

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21.05.16, 19:30 Uhr – 22.05.16, 19:30
Halle E im MQ – MuseumsQuartier Wien

Karten nach Verfügbarkeit: http://www.festwochen.at/programmdetails/mount-olympus-to-glorify-the-cult-of-tragedy-1/

Jan Fabres Mount Olympus ist das Theaterereignis der Superlative. Es zeigt, was Avantgarde wirklich ist: kein Zuschau-Experiment, sondern eine Überprüfung der Halbwertszeiten ideologischer Dogmen und künstlerischer Klischees. So ist sie, die schöne Antike. 24 Stunden Herkules-Heldentaten im Travestiestil, Wildheit, Inzest, Kinds- und Muttermord, Tier- und Menschenopfer – keine Spur von göttlichem Heroismus, der ist hier nur Schein. Unaufhörlich umkreisen die Performer im Grand jeté immer neue Opfer altgriechischer Schlachten.
Mount Olympus, das ist auch eine Paraphrase auf Paradise now des berühmten Living Theatre. Jan Fabre streckt die Hand nicht nur der Avantgarde der 1960er entgegen, die Freiheit einforderte. Er geht weiter und zeigt, was passiert, wenn die Menschen von der Idee unbegrenzter Freiheit ergriffen werden. Seine Performance ist dauerhafter Umbruch: Aus Toleranz wird Intoleranz, Machismus wird zu Feminismus, politische Korrektheit zu Fremdenfeindlichkeit. Eine totale Revolution, die alle Fesseln sprengt, neue Klischees, »benutzerfreundliche« Systeme, Slogans und Parolen hinter sich lässt. Jan Fabres grandiose Antiutopie, ein Schlachtfest mit Schlaf, Speis und Trank, ist eines der utopischsten Projekte.

Konzept und Inszenierung: Jan Fabre
Choreografie: Jan Fabre, Tänzerinnen, Tänzer
Text: Jeroen Olyslaegers, Jan Fabre
Musik: Dag Taeldeman
Dramaturgie: Miet Martens
Licht: Jan Fabre, Helmut Van den Meerschaut
Kostüme:Jan Fabre, Kasia Mielczarek
Regieassistenz:Floria Lomme
Duftkonzept: Peter de Cupere
Fotoprojektion: Phil Griffin
Gastdramaturgie: Hans-Thies Lehmann,
Luk Van den Dries, Freddy Decreus

Mit Lore Borremans, Katrien Bruyneel, Annabelle Chambon, Cédric Charron, Renée Copraij, Anny Czupper, Els Deceukelier, Barbara De Coninck, Piet Defrancq, Mélissa Guérin, Stella Höttler, Sven Jakir, Ivana Jozic, Marina Kaptijn, Gustav Koenigs, Sarah Lutz, Moreno Perna, Gilles Polet, Pietro Quadrino, Antony Rizzi, Matteo Sedda, Merel Severs, Kasper Vandenberghe, Lies Vandewege, Andrew Van Ostade, Marc Moon Van Overmeir, Fabienne Vegt

Veranstaltungsfoto © Wonge Bergmann

Sprache: Deutsch, Englisch,
Französisch und Niederländisch mit deutschen Übertiteln

Dauer: 21. Mai, 19.30 Uhr bis 22. Mai, 19.30 Uhr (24 Stunden)

Preis: EUR 25,- / 45,- / 65,-

Hinweis:

Für Zuschauerinnen und Zuschauer ab 16 Jahren

Hinweis:

Während dieses 24-Stunden-Theater-Marathons können die ZuschauerInnen kommen und gehen, auf ihren Sitzplätzen einschlafen und aufwachen. Darüber hinaus steht am Spielort eine begrenzte Anzahl von Ruheplätzen zur Verfügung. Speisen und Getränke können während der gesamten Aufführungsdauer gekauft werden.

Falls die Vorstellung ausverkauft ist, werden ab 24 Uhr an der Abendkasse Springerkarten zu EUR 20,- angeboten. Diese berechtigen dazu, frei gewordene Plätze einzunehmen. Die Plätze sind zu verlassen, wenn der/die InhaberIn der regulären Eintrittskarte wieder Anspruch darauf erhebt. Bleibt letztlich kein Platz frei, muss der/die InhaberIn der Springerkarte den Saal verlassen.

Produktion:

Produktion Troubleyn, Antwerpen
Koproduktion Berliner Festspiele/Foreign Affairs, Concertgebouw Brugge, Julidans 2015 Amsterdam
Mit Unterstützung von Stadt Antwerpen, Angelos, Antwerpen, Flemish Community
Gefördert von Hauptstadtkulturfonds, Berlin

Details

Beginn:
21. Mai 19:30
Ende:
22. Mai 19:30
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Veranstalter

Wiener Festwochen
Telefon:
(+43-1) 589 22-0
Webseite:
https://www.facebook.com/wienerfestwochen

Veranstaltungsort

Halle E im MuseumsQuartier

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