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Stanley Kubrick: Vorträge und Rahmenprogramm – free entry!

2. Oktober 18:00 bis 15. Oktober 18:00

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VORTRÄGE, GESPRÄCHE & RAHMENPROGRAMM
im Rahmen der Stanley Kubrick Werkschau
bei freiem Eintritt!

Zählkarten an der Tageskassa erhältlich!

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Sonntag, 2.Oktober, 15:00:

Publikumsgespräch mit Produzent JAN HARLAN im Anschluss an seinen Dokumentarfilm STANLEY KUBRICK: A LIFE IN PICTURES
(Dauer Film+Gespräch: ca 200min)

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Donnerstag, 6. Oktober um 18:00:

ZUR MUSIK IN KUBRICKS FILMEN
Vortrag von Alexander Kukelka
(Dauer: ca. 90min)

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Samstag, 8.Oktober um 17:00

TOPOGRAPHIE DER LEERE
Vortrag von Martin Reinhart
(Dauer: ca. 30min)

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Samstag, 15.Oktober um 17:00

GEHIRN, GEWALT, GESCHICHTE: KUBRICKS REALISMUS Vortrag von Drehli Robnik
(Dauer: ca. 45min)

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AFFENARBEIT (Monolith)
40 Jahre VHS – Ein Monolith aus 3120 Videokassetten
von Karl Kilian.

Während der gesamten Werkschau im Foyer des Gartenbaukinos ausgestellt.

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AUSTRIAN ILLUSTRATION x GARTENBAUKINO
Die neun Plakatentwürfe österreichischer Illustratoren zur Kubrick Werkschau werden in den Vitrinen des Kinos zur Ansicht ausgestellt.

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DETAILS

ZUR MUSIK IN KUBRICKS FILMEN
Vortrag von Alexander Kukelka
Donnerstag, 6. Oktober um 18:00

Kaum ein anderes filmisches Werk ist, neben der überwältigenden Bildsprache, vor allem durch den versierten Einsatz von sogenannter „klassischer“ Musik so nachhaltig im kollektiven Gedächtnis haften geblieben, wie das Stanley Kubricks. Wer kennt Richard Strauss´ „Also sprach Zarathustra“ und Johann Strauß´ „An der schönen blauen Donau“ nicht zuletzt aus „2001 – Odyssee im Weltraum“. Der fast vollständige Verzicht auf Originalmusik wurde regelrecht zu Kubricks musikalischem Markenzeichen und war prägend für sein Filmschaffen ab 1968. Der Vortrag gibt Einblick in die musikalischen Wirkungsweisen und die musikalische Semantisierung im Oeuvre des Meisterregisseurs.

Alexander Kukelka, Komponist, Lecturer mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Präsident Österreichischer Komponistenbund (ÖKB), Vorsitzender ÖKB-Fachgruppe Film- & Medienmusik. Umfangreiches spartenübergreifendes Werk für Bühne, Film und Konzertsaal: u.a. 9 Opern bzw. Musiktheaterwerke, mehr als 80 abendfüllende Bühnen- und Filmmusiken, zahlreiche Instrumental- und Vokalmusiken.

Tonsatz-, Kompositions-, und Dirigentenstudium an der ehem. Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien und Jazzklavier am Konservatorium der Stadt Wien. 1999 Gründung des Vereins Neues Wiener MusikTheater und Schaffung eines Autoren-Musiktheaters. Komponist zahlreicher Filmmusiken und preisgekrönter TV-Dokus, in den letzten Jahren vermehrt Instrumental- und Vokalmusiken. Seit 2002 Lehrtätigkeit an der Universität für Musik und darstellende Kunst/Filmakademie Wien.

TOPOGRAPHIE DER LEERE
Vortrag von Martin Reinhart
8. Oktober um 17:00

Irgendwie scheint in Kubricks „2001“ das Weltall leerer und die Zukunft kälter zu sein als in irgendeinem anderen Film. Die Präzision und Mächtigkeit der Bilder löscht die historische Gegenwart seiner Entstehungsjahre aus und es verwundert nicht, dass Zeitlosigkeit ein oft verwendetes Attribut ist ihn zu beschreiben. Auch scheint er keine Vorbilder zu haben – in der Zeitrechnung des Science Fiction Films gibt es nur ein „vor“ und ein „nach 2001“, aber nichts Vergleichbares oder Gleichrangiges.

Über die Jahre selbst zum auratischen Monolith geworden, lohnt es sich aber nach den Ursprüngen einzelner Elemente und Gesten zu suchen. Der schwerelose Kugelschreiber, die sich majestätisch drehende Raumstation, die absolute Stille des Alls – das alles findet sich bereits in einem schmalen Bändchen, in dem sich ein visionärer k.u.k. Oberleutnant 1928 mit der Befahrung das Weltraums auseinandergesetzt hat. Kubrick dürfte das in kleiner Auflage erschienene Buch nicht gekannt haben, doch über den Verein für Raumschiffahrt in Berlin gelangten die Ideen seines Autors Hermann Potočniks an Wernher von Braun und mit ihm nach Peenemünde, zur NASA, zu Disney und schließlich zu den Beratern und Set Designern der Weltraum Odyssee.

Martin Reinhart ist Filmemacher, Filmhistoriker und Filmtechniker. Sein letzter Film DREAMS REWIRED handelt von der Geschichte medialer Utopien. Studium an der Universität für angewandte Kunst Wien. Bildnerische- und Werkerziehung in den Meisterklassen Bernhard Leitner, Wilhelm Cermak, Ernst Beranek. Abschluss 1995 mit ausgezeichnetem Erfolg. Ausbildung als Filmtechniker in München und Hollywood. Betreibt eine eigene filmtechnische Werkstätte in Wien. Langjährige Arbeit als Medienplaner für Ausstellungen und Museen. Filmemacher, Foto- und Filmhistoriker. Umfangreiche Lehr- und Vortragstätigkeit. Er lebt und arbeitet in Wien.

Kunstwerke THE SLEEPING BEAUTY (with Nelson Ramirez de Arellano Conde, 2010); IMAGO 1:1 (Susanna Kraus, 2006); 13 x17.000 – THE DEFINITE MOTIONPICTURE (1997); TX-TRANSFORM (1992)

GEHIRN, GEWALT, GESCHICHTE: KUBRICKS REALISMUS Vortrag von Drehli Robnik
15. Oktober, 17 Uhr

Der Filmemacher Stanley Kubrick ist bekannt als Kauz und Kontrollfreak, als ebenso monolithischer wie in Genres unterwegser Regisseur. Seine Filme gelten als so hermetisch, dass sie den forciertesten Detail-Deutungen offenstehen; sein Kino gilt als „kritische Athletik“, als „besessen von Geschichte“, als Archäologie sozialer Steuerungstechniken. Das alles stimmt total. Kubricks Filme handeln von Gehirnen, die in Gewalt aufgehen, von Gewalt, die in der Geschichte ausbricht, von Geschichte, die ein Gehirn ausprägt. Und Kubrick ist diese ineinander gefaltete Dreifaltigkeit, sprich: ist ein passender Name für das, was am Kino und daran, wie wir mit ihm leben, geschichtlich, gewaltig und, öh, gehirnlich ist. Dann fehlt nur noch eine Wendung (Drehung der Systemlogik und des Raumschiffknochens), um sagen zu können: Kubricks Kino ist ein zutiefst realistisches Kino.

Drehli Robnik ist Theoretiker in Sachen Film und Politik; Autor bzw. Mit-Herausgeber von Büchern zu Stauffenberg und Cronenberg, Kriegsfilm und Historienkino; zuletzt Herausgeber der Film-Schriften von Siegfried Mattl. Jüngste Monografien: Kontrollhorrorkino (2015) und DemoKRACy. Siegfried Kracauers Politik*Film*Theorie (erscheint 2016). „Lebt“ in Wien-Erdberg.

AFFENARBEIT (Monolith)
40 Jahre VHS – Ein Monolith aus 3120 Videokassetten AFFENARBEIT (MONOLITH 2001) – (TMitMbtMid #3) von Karl Kilian.

Während der gesamten Werkschau im Foyer des Gartenbaukinos ausgestellt.

Details

Beginn:
2. Oktober 18:00
Ende:
15. Oktober 18:00
Veranstaltungskategorie:
Facebook:

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Veranstalter

Gartenbaukino
Telefon:
01 512 23 54
Webseite:
https://www.facebook.com/gartenbaukino

Veranstaltungsort

Gartenbaukino
Parkring 12
Vienna, 1010 Austria
Telefon:
01 512 23 54

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