Der Fahrrad-Verleih in Wien wird bunter. Das neue Bikesharing-Angebot von ofo ↗ startet mit 200 seiner quitschgelben Rädern am 27. August in der Leopoldstadt. Unter dem Motto „Share more – Consume less“ bietet ofo zum Startschuss 200 Leihräder, die mittels App gefunden und freigeschaltet werden können. In einer einmonatigen Testphase sind die ofo – Leihräder kostenlos, danach kosten 30 Minunten 50 Cent.

Ohne App geht nix!

Um das Angebot nutzen zu können benötigt man zunächst einmal eine App die kostenlos im iTunes-Store↗ oder Google Play-Store↗ downgeloadet werden kann.  Aktuell wird neben einigen anderen Daten auch eine Kreditkarte (VISA oder Mastercard) benötigt, aber an alternativen Bezahlsystemen wird bereits gearbeitet – hat uns ofo versichert.

Nach erfolgreicher Registrierung zeigt die Applikation via GPS die nächsten verfügbaren Leihräder an, die mittels QR-Code entsperrt werden können. Benötigt man das Rad nicht mehr, kann es bequem – ohne verpflichtendes Parken in einer Station – abgestellt werden.

Das Abstellen der Räder ist überall dort zulässig, wo es gesetzlich erlaubt ist. Nutzer, die ihr Fahrrad in von ofo empfohlenen Parkzonen oder Einsatzbereichen abstellen, erhalten Bonuspunkte. Radfahrern, die ihr Rad unsachgemäß parken, werden Punkte abgezogen. Durch dieses Bonus – Malus System soll verhindert werden, dass die Räder verboten abgestellt werden – aber schlussendlich sollten die Nutzer selbst erkennen, wo der Drahtesel im Weg steht oder einfach nicht hingehört.

Über eine eigens eingerichtete Hotline (Tel.: 0800/070487 – von 9 Uhr bis 18 Uhr ) oder über WhatsApp unter 0678/1258727 können falsch geparkte oder defekte Räder gemeldet werden. Aber auch bei Fragen oder Problemen helfen die Mitarbeiter gerne weiter.

Wie fährt sich das ofo – Rad?

Die ersten Räder von ofo kommen ohne Gangschaltung aus, später soll es auch Räder mit einer Gangschaltung geben. Gewöhnungsbedürftig dürfte die Klingel sein. Am rechten Lenker montiert ist sie nicht gleich zu erkennen, da es lediglich einen Drehknopf neben dem Griff gibt und die Klingel selbst im Lenker eingebaut ist. Der Sattel war eigentlich sehr bequem und die Bremsen reagierten sofort. Die Fahrräder sind vorne mit einem kleinen Korb ausgestattet und die luftlosen Fahrradreifen sind unempfindlich gegen Scherben oder Nägel. Natürlich sind die Fahrräder auch mit einer Beleuchtung ausgestattet.

Sollte doch einmal ein Rad kaputt gehen oder irgendwo im nirgendwo abgestellt werden, dann sorgt das lokale ofo-Support-Team für die Instandhaltung und ein intelligentes Transportsystem analysiert den Verkehr und die Nachfrage und das Support-Team verteilt die Fahrräder an jenen Orten, wo sie am meisten benötigt werden.  

Ich habe das Rad schon getestet und obwohl ich schon einige Jahre nicht mehr im Sattel gesessen bin (Es stimmt – Radfahren verlernt man nimmer.), ging es sehr angenehm und leicht voran. Es ist ideal um in der Stadt schnell von A nach B zu radeln ohne am Ziel nach passenden Standplätzen suchen zu müssen.

Ich finde, das Bikesharing-Angebot von ofo ↗ ist einfach zu handhaben und sollte unbedingt getestet werden. Durch die kostenlose Testphase könnt ihr den ganzen August/September ausgiebig gratis testen.

Über den Autor

Grüß Euch, ich habe Vienna Inside ins Leben gerufen um euch die vielen Facetten der Wiener Stadt zu zeigen. Wien ist cool und gleichzeitig wunderschön. Die Stadt hat tolle Einwohner, die wunderbare Events machen, tolles Essen zaubern und auch so richtig zu feiern wissen. Ich stecke mit meiner Kamera mitten drin und bringe euch meine Eindrücke in Fotostorys mit. Ich schaue hinter die Kulissen, in die Kochtöpfe oder auch in die verborgenen Ecken dieser Stadt. Ursprünglich komme ich aus dem Design-Bereich, aber mittlerweile sind die Fotografie und das Visual Storytelling meine Profession und Leidenschaft geworden. Ach, und über Feedback freue ich mich immer sehr, also kommentiert ruhig ;-)

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