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Aschenkreis der Begegnung 29.03.18

29. März 18:00 bis 22:00

Spieglein, Spieglein, an der Wand, WER BIN ICH hier im ganzen Land?

Wir sind viel, aber nicht alles an uns kennen oder mögen wir. Kennst Du die spontane Sympathie oder Anti-sympathie jemanden gegenüber obwohl man ihn/sie noch gar nicht kennt? In diesem Aschenkreis arbeiten wir genau mit diesen Phänomenen und machen sie uns zur Selbsterkenntnis zu Nutze.

Wir sehen unsere Masken, die wir im Alltag tragen und schauen was hinter diesen liegt. Wieviel mehr wir sind als wir glauben zu sein oder sogar sein mögen.  Wir wollen unsere Muster und Strukturen, funktioneller und nicht-funktioneller Natur, erfahren und diese transformieren und integrieren. Uns die Möglichkeit geben neue Eigenschaften und Fähigkeiten zu erkennen, nicht dienliche Eigenschaften aufzulösen, uns mit den „Ahnen“ zu verbinden und zu spüren, dass wir nicht nur Person (lat. Maske) sind.

Kosten: € 20 – 40.- pro Person, nach eigenem Ermessen
Dauer: je nach Anzahl der Teilnehmer 2-4h
Ort: Goldschlagstrasse 171, 1140 Wien

Anmeldung erbeten, aber nicht erforderlich, spontanes Erscheinen willkommen. Manchmal „schupfen“ uns die „Ahnen“ erst im letzten Augenblick. 🙂

Was ist ein Aschenkreis?

Der Begriff und das Konzept des Aschenkreises stammen aus dem südlichen Afrika. Aschenkreis deshalb, da der Kreis aus heiliger Asche gezogen wird und damit ein heilsamer Raum entstehen soll, abgegrenzt vom Alltag, in dem Heilung , Transformation und Integration stattfinden kann.

Dem Konzept der Aschenkreise liegt zu Grunde, dass wir nicht nur als Individuen existieren sondern verbunden und verflochten sind mit der Gesellschaft, der Natur und den „Ahnen“.

Traditionell werden Aschenkreise dann ins Leben gerufen, wenn jemand aus dem Dorf bzw. der Gemeinschaft krank ist. Krank sein bezieht sich in dieser Kultur nicht nur auf gesundheitliche Beeinträchtigung des Körpers oder der Psyche, sondern genauso auf soziale, berufliche, alltägliche und spirituelle Schwierigkeiten und Probleme. Wie oben erwähnt, wird davon ausgegangen, dass ein individuelles Problem auch ein kollektives Problem ist, und so kommt das ganze Dorf zusammen um eine Lösung dafür zu finden.

Aschenkreise gibt es in verschiedensten Formen, da jede/r Sangoma (traditionelle/r afrikanische/r HeilerIn) angehalten wird im Zuge ihrer/seiner Arbeit eigene Aschenkreise zu entwickeln. Afrikanisch ausgedrückt: den Stimmen der Ahnen zu lauschen. Das gemeinsame Merkmal aller Aschenkreise ist die physische, psychische, soziale, ökonomische und spirituelle Gesundung der gesamten Gemeinschaft.

Foto: shutterstock

Details

Datum:
29. März
Zeit:
18:00 bis 22:00
Veranstaltungkategorie:
Veranstaltung-Tags:

Veranstalter

Knochensack & Wedel

Veranstaltungsort

Knochensack & Wedel
Goldschlagstrasse 171
Vienna, 1140 Austria
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