„Einen Baum in Israel pflanzen, eine Sprache lernen, den Mount Everest besteigen“. Der Jahreswechsel wird traditionell gern zum Anlass genommen, sich neue Ziele zu stecken und Pläne für den Rest des Lebens zu schmieden. Dabei gibt es in der Regel zwei Ansätze. Viele stecken sich gigantische Life Goals, die sie irgendwann im Leben erreichen möchten. Doch auch der bescheidene Weg ist geläufig.

Einigen reicht es schon, im neuen Jahr mehr Sport zu treiben oder die eigenen Arbeitsabläufe zu optimieren. Andere wiederum nehmen sich Dinge vor, die sich tun wollen, unabhängig davon, ob sie einen unmittelbaren Nutzen für das eigene Leben haben. Für diese Art von Menschen haben wir drei Dinge zusammengefasst, die Gamer im Jahr 2020 gemacht haben müssen.

Foto: Jörg Metzner Copyright: Computerspielemuseum
BU: Ausstellungsbereich „Homo Ludens Digitalis“ des Computerspielemuseums

Platz 4: Das Computerspielmuseum in Berlin besuchen

Auch wenn Gaming noch immer ein recht neues Hobby ist, da die Informationstechnologie erst vor knapp 40 Jahren den Sprung in den Mainstream geschafft hat, kann der spielerische Zeitvertreib auf eine belebte Historie zurückblicken. Von Pong über Tetris bis hin zu Death Stranding: Videospiele sind Brücke in die Zukunft und Blick in die Vergangenheit zugleich. Warum also nicht die Nostalgie schweifen lassen und die Wurzeln des Gaming auf spannende und informative Art und Weise nachempfinden.

Leider ist die Subotron in Wien nicht erfolgreich genug gewesen, als dass sie sich dauerhaft etabliert hat. Einzelne Events veranstalten die Macher zwar noch, aber eine Instanz ist es nicht. Für einen Ausflug lohnt sich daher Berlin. Nur 5 Minuten vom Alexanderplatz entfernt, hat das deutsche Computerspielmuseum in Berlin seine Heimat gefunden. Dort ist alles versammelt, was unter Gamern Rang und Namen hat. Der legendäre Ping-Automat. Der Nimrod. Die PainStation. Mehr als 300 Exponate warten darauf, von neugierigen Gamern bestaunt zu werden. Dabei sorgen etliche spielbare Vertreter dafür, dass staubtrockenes Museums-Feeling gar nicht erst aufzukommen vermag.

Platz 3: Online Altersvorsorge recherchieren

Keine Tipps ohne auch eine erstere Angelegenheit zu besprechen. Das Internet macht es möglich. Die Recherche ist kostenlos. Man braucht keinen Finanzberater, der einem die Anlagen verkauft, die ihm die beste Provision bringt. Deshalb ist es durchaus sinnvoll über zusätzliches Sparen in ETFs nachzudenken. Eine Übersicht zu ETFs in Österreich gibt einen guten Anfang in die Materie und wenn man einmal tiefer ins Thema eingestiegen ist, sieht man schnell, wie lohnenswert und eigenverantwortlich eine solche Altersvorsorge sein kann.

Fotocredit: Niap3d/Pixabay

Platz 2: Spiele aus der Kindheit nachholen

Ebenfalls in die Nostalgie-Kerbe schlägt unser nächster Tipp. Warum nicht eins der heißgeliebten oder innig gehassten Games aus der Kindheit aus dem Giftschrank kramen und mit den Augen eines Erwachsenen neu anpacken? Garantiert habt auch ihr etliche Klassiker angefangen, aber nie bis zum Endboss durchgezockt. Das neue Jahr gibt endlich Gelegenheit dazu. Egal ob es sich dabei um das bockschwere Super Metroid handelt oder den Multiplayer-Kracher Mario Party 64: Dem Reiz des Alten kann sich kaum jemand erwehren.

Platz 1: Sich an einem neuen Genre versuchen

Einer der wohl beliebtesten Vorsätze für’s neue Jahr ist gleichzeitig auch einer der simpelsten. Für viele heißt es im Januar „Ich möchte mich verändern.“ Bei Gamern kann diese gewünschte Veränderung viele Formen annehmen. Manche möchten mehr Sport treiben, andere eine neue Sprache lernen. Warum sollte man sich jedoch nicht auch mal als Gamer neu erfinden? Unser Tipp: Probiert doch einfach mal ein Genre aus, in dem ihr vorher noch nie unterwegs wart.

Kaum ein Gamer kennt sich in allen spielerischen Genres gleichermaßen gut aus. Dementsprechend ist es durchaus lohnenswert, seine eigenen Horizonte neu abzustecken. Warum nicht als Fan komplexer Strategiespieler mal in den JRPG-Sektor vorstoßen? Oder die Weltkriegs-Shooter kurz ruhen lassen, um Point-and-Click-Adventrues eine Chance zu geben? Die Möglichkeiten sind endlos und im Grunde kann man dabei nur gewinnen. Ganz ähnlich wie beim Online-Glücksspiel, wenn ihr das Vera&John Casino besucht, um die Zeit eures Lebens zu haben.

Über den Autor

Grüß Euch, neben Christine bin ich die 2te Hälfte und der Videograf von ViennaInside. Gemeinsam teilen wir mit euch unsere Entdeckungsreisen durch Wien und vielen anderen schönen Orten. Ursprünglich komme ich aus dem Online Marketing Bereich und Webcreation Bereich. Mittlerweile sind Content Erstellung und Content Marketing meine Schwerpunkte.

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