Beim Wiener Derby zwischen Rapid und Austria geht es um weit mehr als drei Punkte. Die Rivalität der beiden Traditionsvereine reicht über ein Jahrhundert zurück und sorgt bis heute für reichlich Gesprächsstoff. Auch abseits des Vereinsfußballs verfolgen die Wiener große Sportereignisse mit Begeisterung. Internationale Fußballturniere, Eishockey und Tennis locken Zuschauer vor die Bildschirme, in die Sportlokale und auf die Tribünen. Die Auswahl an Orten für einen gemeinsamen Sportabend ist entsprechend groß.
Österreichs Sportbegeisterung reicht weit über Fußball hinaus
Fußball gehört zu den beliebtesten Sportarten Österreichs, doch die Begeisterung für sportliche Wettkämpfe reicht deutlich weiter. Im Winter ziehen alpine Skirennen und die Vierschanzentournee zahlreiche Zuschauer vor die Bildschirme. Auch Eishockey, Tennis und die Formel 1 haben ihre treuen Anhänger.
Das Mitfiebern gehört für viele Fans ebenso dazu wie Diskussionen über Favoriten, Außenseiter und mögliche Ergebnisse. Manche belassen es bei ihren persönlichen Prognosen, andere interessieren sich für Online Sportwetten.
Tipico ist dafür eine mögliche Anlaufstelle, bei der sich bequem von zu Hause oder unterwegs auf den Ausgang verschiedener Sportereignisse wetten lässt. Das Angebot beschränkt sich natürlich nicht nur auf Fußball, sondern umfasst zahlreiche Sportarten und Wettbewerbe.
Wiener Stadien – Fußball zwischen Tradition und Rivalität
Die Rivalität zwischen Rapid und Austria prägt den Wiener Fußball seit mehr als einem Jahrhundert. Beide Vereine haben ihre eigenen Stadien, ihre treuen Anhänger und eine lange Geschichte. Für internationale Begegnungen steht außerdem das Ernst-Happel-Stadion zur Verfügung.
Im Westen Wiens, im Stadtteil Hütteldorf, ist der SK Rapid zu Hause. Das 2016 eröffnete Allianz Stadion bietet bei nationalen Spielen rund 28.600 Zuschauern Platz und wurde am Standort des früheren Gerhard-Hanappi-Stadions errichtet.
Etwas lauter wird es oft auf der Westtribüne, wo die organisierte Fanszene ihren Platz hat. Die Anreise ist mit der U-Bahn-Linie U4 bis Hütteldorf möglich. Austria Wien empfängt seine Gegner hingegen in der Generali-Arena im zehnten Bezirk.
Das Stadion wurde umfassend modernisiert und 2018 wiedereröffnet. Bei nationalen Spielen finden dort rund 15.600 Zuschauer Platz. Die Arena liegt unweit der U1-Station Altes Landgut. Besonders begehrt sind die Eintrittskarten, wenn Rapid zum Wiener Derby nach Favoriten kommt.
Eine andere Größenordnung hat das Ernst-Happel-Stadion im Prater. Die 1931 eröffnete Spielstätte fasst rund 50.000 Zuschauer und ist damit das größte Stadion Österreichs. Hier trägt die österreichische Nationalmannschaft regelmäßig ihre Heimspiele aus.
Auch das Finale der Europameisterschaft 2008 zwischen Deutschland und Spanien fand dort statt. Das Stadion ist mit der U2 über die Station Stadion erreichbar.
Stationäre Sportwetten haben in Wien eine lange Tradition
Vor einem Stadionbesuch noch einen Tipp auf den Ausgang des Spiels abgeben? Neben den bereits erwähnten Online-Sportwetten gibt es dafür auch die klassische Variante mit einem Wettschein aus dem Wettbüro.
In Wien finden sich zahlreiche stationäre Wettannahmestellen, darunter auch Filialen von Tipico. Sportwetten haben in der österreichischen Hauptstadt eine lange Geschichte. Bereits im 19. Jahrhundert wurden bei Pferderennen Wetten abgeschlossen.
Auf der 1878 eröffneten Trabrennbahn Krieau wurde 1881 der Totalisator eingeführt, mit dem sich die Gewinnquoten anhand der abgegebenen Wetteinsätze berechnen ließen. Der heutige Wettschein hat also historische Vorläufer, die weit über den modernen Fußball hinausreichen.
Sportbars und Beisln – gemeinsam mitfiebern in Wien
Ein Auswärtsspiel von Rapid, ein Champions-League-Abend oder das Finale einer Weltmeisterschaft lässt sich auch in einer Wiener Sportbar verfolgen. Viele Lokale übertragen regelmäßig Fußballspiele, einige zeigen außerdem Formel 1, Tennis, Eishockey oder American Football.
Vor allem während großer Turniere werden zusätzliche Bildschirme aufgestellt und die Fernseher laufen schon lange vor dem Anpfiff. Neben den eigentlichen Sportbars spielen die traditionellen Wiener Beisln eine Rolle.
In diesen kleinen Gaststätten treffen sich Stammgäste häufig seit Jahren, um gemeinsam Fußball zu schauen und über ihre Vereine zu diskutieren. Die Rivalität zwischen Rapid und Austria ist dabei durchaus ein Thema. In manchen Lokalen überwiegen die Anhänger eines Vereins, was sich spätestens beim Wiener Derby bemerkbar macht.
Bei der Auswahl sollte man auf das Übertragungsprogramm achten. Ein Lokal mit mehreren Bildschirmen kann beispielsweise parallel unterschiedliche Champions-League-Partien zeigen. Kleinere Beisln beschränken sich dagegen eher auf ein einziges Spiel.
Auch bei anderen Sportarten empfiehlt sich eine Nachfrage, da nicht jede Gaststätte über die entsprechenden Übertragungsrechte verfügt. Zu internationalen Fußballturnieren gibt es in Wien außerdem gelegentlich öffentliche Übertragungen auf großen Leinwänden.
Solche Veranstaltungen werden eigens für das jeweilige Turnier organisiert. Feste Public-Viewing-Standorte gibt es deshalb nicht für jede Meisterschaft.
Eishockey, Tennis und Basketball – Wiens Sportstätten abseits des Fußballs
Auch abseits der Fußballstadien gibt es in Wien regelmäßig Sportveranstaltungen mit Publikum. Eishockeyfans zieht es beispielsweise in die STEFFL Arena im Bezirk Donaustadt.
Dort tragen die Vienna Capitals ihre Heimspiele in der ICE Hockey League aus. Die Halle befindet sich in Kagran und ist mit der U1 gut erreichbar. Bei Heimspielen gegen österreichische Ligakonkurrenten sorgen die Fans regelmäßig für Stimmung.
Tennisfans sollten dagegen die Wiener Stadthalle im Blick behalten. Hier werden jedes Jahr die Erste Bank Open ausgetragen, ein internationales ATP-Turnier der Kategorie 500. Ende Oktober treten dabei einige der besten Tennisspieler der Welt gegeneinander an.
Basketball gehört ebenfalls zum Wiener Sportangebot. Mit dem BC Vienna verfügt die Hauptstadt über einen Verein, der in der österreichischen Basketball Superliga antritt. Heimspiele finden unter anderem in der BC Vienna Arena in der Gutheil-Schoder-Gasse 9 statt und bieten Gelegenheit, die Sportart aus nächster Nähe zu verfolgen.
Sport unter freiem Himmel gibt es beim Vienna City Marathon. Die Strecke führt durch mehrere Wiener Bezirke und vorbei an bekannten Sehenswürdigkeiten. Zuschauer können die Läufer entlang der Strecke anfeuern, ohne dafür eine Eintrittskarte kaufen zu müssen.
Insbesondere im Zielbereich auf der Ringstraße zwischen Burgtheater und Rathausplatz herrscht bei der Ankunft der Teilnehmer reger Betrieb.
Wintersport in Wien und den österreichischen Alpen
Für große Wintersportveranstaltungen führt der Weg meist aus Wien hinaus. Berühmte Skirennen wie das Hahnenkammrennen in Kitzbühel oder der Nachtslalom in Schladming werden in den Alpen ausgetragen.
Auch die Vierschanzentournee macht mit ihren österreichischen Stationen in Innsbruck und Bischofshofen einen großen Bogen um die Hauptstadt. In Wien selbst spielt sich der Wintersport hauptsächlich auf dem Eis ab.
Bekannt ist natürlich der Wiener Eistraum am Rathausplatz, der jeden Winter zahlreiche Besucher zum Schlittschuhlaufen anzieht. Die Eisflächen und verschlungenen Wege vor dem Rathaus gehören inzwischen fest zum winterlichen Stadtbild.
Sportliche Wettkämpfe stehen dort allerdings nicht im Mittelpunkt. Fans alpiner Skirennen und des Skispringens bleibt in Wien deshalb meist der Fernseher. Viele Sportbars übertragen auch die großen österreichischen Wintersportereignisse.


