Als Hauptstadt Österreichs ist Wien eine der beliebtesten Metropolen in ganz Europa. Neben Grünflächen, Kultur und Sicherheit garantieren auch gute Bildungs- und Gesundheitsangebote eine hohe Lebensqualität. Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen einen Neubau in Wien anstreben. Grundsätzlich ist das möglich, aber Bauland ist knapp und teuer. Zudem gibt es einige Dinge, die vor jedem Bau beachtet werden müssen.
Über die rechtlichen Rahmenbedingungen informieren
Wer in Wien bauen und wohnen möchte, sollte sich erst einmal über die rechtlichen Vorschriften informieren. Zum einen müssen geltende Bebauungspläne berücksichtigt werden, zum anderen gelten baurechtliche Vorgaben und es sind spezielle Genehmigungen erforderlich. Einfach auf gut Glück ein Grundstück zu kaufen und erst danach mit der konkreten Bauplanung zu beginnen, ist daher nicht zu empfehlen. Es ist nun mal gut möglich, dass bestimmte Einschränkungen die geplante Bebauung erschweren oder gar verhindern.
Budget realistisch planen
In Wien zu bauen, ist mit einem enormen finanziellen Aufwand verbunden. Selbst ein kleines Haus in einem günstigen Randbezirk kostet schnell über eine Million Euro. Soll es gar ein Haus in einer besseren Gegend sein, werden bis zu zwei Millionen oder sogar mehr fällig. Es ist daher ein Muss, sein Budget realistisch zu planen und gegebenenfalls mit der Bank über Finanzierungsmöglichkeiten zu verhandeln. Die Wohnbauförderung in Wien kann dabei eine (kleine) finanzielle Entlastung schaffen.
Ein passendes Grundstück aussuchen
Obwohl es nur relativ wenige Grundstücke in Wien gibt, sollte die Entscheidung nicht übereilt getroffen werden. Immer wieder werden neue Grundstücke zum Verkauf angeboten, weswegen es besser ist, auf das richtige Angebot zu warten. Abgesehen vom Preis sind auch Bebaubarkeit, Lage und Infrastruktur wichtige Auswahlkriterien. Nicht zuletzt sollten eventuell rechtliche Belastungen im Grundbuch geprüft werden. Immer wieder zeigen sich erst bei genauer Prüfung versteckte Mängel oder teure Überraschungen.
In Energieeffizienz investieren
Je energieeffizienter ein Neubau ist, desto niedriger fallen in der Regel die laufenden Kosten aus. Ganz zu schweigen davon, dass sich eine hohe Energieeffizienz positiv auf die Wertentwicklung der Immobilie auswirkt. Deshalb lohnt es sich, bereits beim Bau in Energieeffizienz zu investieren. Dabei geht es nicht nur um eine gut gedämmte Fassade oder ein modernes Heizsystem. Mindestens genauso wichtig sind die Fenster und Türen. Auf das Haus zugeschnittene Fenster mit hochwertiger Verglasung sorgen nicht nur für ausreichend Tageslicht, sondern beugen auch Wärmeverlusten vor.
Ausstattung und Materialien auswählen
Ein weiterer wichtiger Punkt sind Ausstattung und Materialien. Bei beidem kommt es ein Stück weit auf den persönlichen Geschmack an, aber bestimmte Ausstattungen wie Smarthome sind schon seit Jahren in ganz Österreich gefragt, da sie maßgeblich zu einem besseren Komfort beitragen. Bei den Materialien gehören aktuell Beton, Holz und Naturstein zu den beliebtesten Optionen.
Das richtige Bauunternehmen beauftragen
Welches Bauunternehmen das beste ist, lässt sich pauschal natürlich nur schwer beantworten. Wichtig ist, die Entscheidung nicht vorschnell zu treffen. Am besten holt man erst drei bis vier Angebote ein, bevor man sich final entscheidet. Einerseits sollten die Kosten stimmen, andererseits müssen Leistungsumfang, Qualität und Zuverlässigkeit überzeugen.
