Home FreizeitMuseum der Illusionen – ab März – Mehr Platz, mehr Effekte

Museum der Illusionen – ab März – Mehr Platz, mehr Effekte

Doppelt so viel Magie: Das Museum der Illusionen Wien erfindet sich neu!

von Christine Khom

Manchmal muss man die Augen schließen, um danach mehr zu sehen – oder im Fall des Museums der Illusionen Wien: kurz die Türen schließen. Seit neun Jahren bringt das Museum der Illusionen in der Wallnerstraße unsere Gehirnzellen zum Glühen und unsere Sinne zum Tanzen. Doch nun steht die bisher größte Verwandlung an. Am 23. Februar 2026 verabschiedet sich das Museum in eine kurze Pause, um nur wenige Wochen später – am 19. März 2026 – in einer völlig neuen Dimension zurückzukehren. Und das ist wörtlich gemeint: Die Ausstellungsfläche wird schlichtweg verdoppelt.

Expansion im Palais Esterhazy: Wenn Geschichte auf Täuschung trifft

Das Museum bleibt seinem charmanten Standort im historischen Palais Esterházy treu, wo einst Joseph Haydn wirkte. Doch während Haydn mit Harmonien spielte, spielt das Museum mit der Realität. Die enorme Vergrößerung ist die Antwort auf den riesigen Erfolg der letzten Jahre.

Eigentümerin und Architektin Lana Rozic verspricht: „Wir haben auf das Feedback unserer Gäste gehört. Sie wollten mehr – mehr Illusionen, mehr Raum zum Entdecken und noch spektakulärere Fotomotive.“

Die neuen Highlights: Wien zum „Erklimmen“

Was erwartet euch in der doppelt so großen Erlebniswelt? Neben den geliebten Klassikern ziehen völlig neue Installationen ein, die oft einen charmanten Wien-Bezug haben:

  • Das Majolikahaus-Erlebnis: Habt ihr euch schon mal gewünscht, wie Spider-Man die berühmte Otto-Wagner-Fassade auf der Wienzeile hochzuklettern? Hier wird es (optisch) möglich!
  • Sisi hat euch im Blick: In der „Following Eyes“-Installation scheint das Porträt von Kaiserin Elisabeth euch durch den ganzen Raum zu folgen. Ein wenig unheimlich, aber absolut faszinierend.
  • Das begehbare Kaleidoskop: Perfekt für alle, die ihren Instagram-Feed auf das nächste Level heben wollen. Spiegelungen ohne Ende sorgen für surreale Lichteffekte.
  • Der Colour Room & der neue Reverse Room: Während der Colour Room eure Farbwahrnehmung herausfordert, wurde der beliebte „umgedrehte Raum“ komplett neu im Wiener Design gestaltet.

Was macht man hier eigentlich? (Spoiler: Alles anfassen!)

Falls ihr noch nie da wart: Das Museum der Illusionen ist kein gewöhnlicher Ort, an dem man mit verschränkten Armen vor Bildern steht. Es ist ein interaktives „Edutainment“-Zentrum.

  1. Anfassen erwünscht: Hier ist Interaktion Pflicht. Ob ihr euren Kopf auf einem Servierteller präsentiert, im Vortex-Tunnel das Gleichgewicht verliert oder im Ames-Raum plötzlich zum Riesen schrumpft – ihr seid Teil der Ausstellung.
  2. Die Wissenschaft dahinter: Jede Station erklärt spielerisch, warum unser Gehirn uns manchmal austrickst. Es geht um Optik, Wahrnehmung und die Grenzen der menschlichen Sinne.
  3. Das Foto-Paradies: Überall im Museum findet ihr blaue Markierungen auf dem Boden. Stellt euch genau dort hin, und die optische Täuschung wirkt auf euren Fotos perfekt.

Tipp vom Profi: Geht am besten zu zweit oder in der Gruppe. Die meisten Illusionen entfalten ihre volle Wirkung erst, wenn man sich gegenseitig fotografiert oder gemeinsam in den Raum-Installationen agiert.

Museum der Illusionen – die Facts

Vorübergehende Schließung: ab 23. Februar 2026
Große Neueröffnung: 19. März 2026
Ort: Wallnerstraße 4, 1010 Wien
Öffnungszeiten: Mo–Fr 10–18 Uhr | Sa–So 10–19 Uhr
Eintritt: Erwachsene (18+) 19 € | Kinder (5–18) 14 € | Kinder (0–4) 0 € | Senioren/Studenten/Behindertenpass/Zivil- & Präsenzdiener 16 € |
Besonderheit: Doppelte Fläche & viele neue Wien-spezifische Highlights
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