Ein historisches Rundfunkhaus, moderne Wohnprojekte, ehemalige Fabrikanlagen und sonst kaum zugängliche Arbeitsräume: Von Freitag, 25. September, bis Sonntag, 27. September 2026, lädt OPEN HOUSE WIEN zu kostenlosen Entdeckungstouren durch Wien und Niederösterreich ein. Erstmals dauert das Architekturevent drei Tage.
Insgesamt stehen 53 Gebäude und Freiräume auf dem Programm. Ihr könnt die teilnehmenden Standorte an den jeweils angegebenen Öffnungstagen zwischen 10 und 17 Uhr besuchen. Kurze Führungen vermitteln Wissenswertes über Architektur, Nutzung und Geschichte der Bauwerke.
Architektur, die sonst verborgen bleibt
OPEN HOUSE WIEN richtet sich nicht nur an ausgewiesene Architekturkenner. Das Festival möchte zeigen, wie Gebäude und öffentliche Räume unseren Alltag beeinflussen – und öffnet dafür auch Türen, die normalerweise verschlossen bleiben.
Das Programm reicht von bekannten Baudenkmälern bis zu innovativen Wohnprojekten. Industriearchitektur, Ateliers, Bildungseinrichtungen und gemeinschaftlich geplante Baugruppen sind ebenso vertreten wie aktuelle Stadtentwicklungsprojekte.
Ein Teil der Standorte liegt außerhalb Wiens. Ausflüge führen unter anderem nach St. Pölten, Tullnerbach, Mödling, Schönau an der Triesting und Pyhra.
Höhepunkte am Freitag
Zum Auftakt öffnen mehrere Einrichtungen, Wohnbauten und Arbeitsräume ihre Türen. Dazu zählen:
- Praterateliers: PART & Constantin Luser
- Wohnen am Nordbahnhof – NB1
- DOCKS
- Caramel carage
- Provinzialatshaus des Kreuzherrenordens
- Betreuungszentrum Gruft – Notschlafstelle
- Atelier Z57
- Sophie 7
- Die Kunst Volkshochschule
- Bogenhalle und ehemaliger Getreidespeicher – Zukunftsanker
- Quartier Bienvenue
- Gasometer B
- Infocenter „Über Unten“
- Gärtnerhaus
- Pflegewohnhaus St. Klemens
- Pilotprojekt Deutschordenstraße
- Roots House
- Töpfelhaus
- Atelier Eroicagasse 30
- Bücherdepot Floridsdorf
- Kleine Stadt Farm
- VinziRast am Land
Wohnprojekte und neue Stadtquartiere am Samstag
Am Samstag liegt ein Schwerpunkt auf gemeinschaftlichem Wohnen, nachhaltigem Bauen und neuen Nutzungskonzepten. Besichtigen könnt ihr unter anderem:
- LeopoldQuartier
- Stadtregal – Village im Dritten
- Wohnprojekt Vis-à-Vis
- TU Wien Bibliothek
- Blattwerk am Park
- Umbau Siedlungshaus Hetzendorf
- Wohnprojekt WILLDAwohnen
- Otto Wagner Areal
- Bildungseinrichtung Willi Resetarits
- Assemblage Niklas-Eslarn
- B.R.O.T. Aspern
- Baugruppe Gartenheim
- Seestern Aspern
- B.R.O.T. Kalksburg
- Fabrik 1230
- Mauerseglerei
- Reallabor Fassfabrik
- Ehemaliges Gemeindeamt Tullnerbach
- In Generationen wohnen
- Boulderbar St. Pölten
- Ehemalige Glanzstoff Fabrik St. Pölten
- Strohfloh
Funkhaus, TU-Festsäle und Industriekultur am Sonntag
Auch am Sonntag warten einige seltene Einblicke. Besonders interessant sind diese Standorte:
- Arbeiterkammer Wien
- Festsäle der TU Wien
- Funkhaus Wien
- Filmquartier
- Hietzinger Kai 101
- Haus Urwalek
- Kollektiv Kaorle im Otto Wagner Areal
- Otto Wagner Areal
- Konrad-Lorenz-Institut
- Nordwestbahnhof
- Baugruppe Gartenheim
- In Generationen wohnen
- Boulderbar St. Pölten
- Ehemalige Glanzstoff Fabrik St. Pölten
- Strohfloh
Einige Häuser sind an mehreren Tagen geöffnet. Welcher Standort wann besucht werden kann, seht ihr im vollständigen Programm mit interaktiver Karte .
Ein Blick hinter die Kulissen des Funkhauses
Zu den Höhepunkten zählt das denkmalgeschützte Funkhaus Wien in der Argentinierstraße. Der Rundgang führt am Sonntag durch mehrere historische Bereiche – von der Eingangshalle über die ehemalige Kantine und den Wintergarten bis zu früheren Aufnahmestudios und der Direktionskanzlei.
Nach den Kurzführungen besteht zusätzlich die Möglichkeit, an einer rund 20-minütigen Führung durch die Ateliers von NeverAtHome teilzunehmen. Eine Fachführung ist für Sonntag um 11 Uhr angekündigt. Informationen zum Funkhaus
Jugendstil und Stadtplanung am Otto Wagner Areal
Das weitläufige Otto Wagner Areal kann am Samstag und Sonntag erkundet werden. Der Rundgang beschäftigt sich mit den historischen Sichtachsen, Grünräumen und der städtebaulichen Gliederung der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt „Am Steinhof“.
Treffpunkt ist bei der Direktion an der Standuhr. Wer mehr vom Areal sehen möchte, findet am Sonntag mit dem Kollektiv Kaorle einen weiteren Standort im Programm. Informationen zum Otto Wagner Areal
Kostenlos und ohne Anmeldung
Der Besuch sämtlicher Standorte ist kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich. Die Plätze bei den Kurzführungen werden nach dem Prinzip „First come, first served“ vergeben. Wer ein besonders beliebtes Gebäude sehen möchte, sollte daher genügend Zeit einplanen und möglichst früh vor Ort sein.
Da nicht jedes Gebäude an allen drei Tagen geöffnet ist, lohnt es sich, eure persönliche Route vorab zusammenzustellen. Auf der Programmseite könnt ihr die Standorte nach Tag, Stadtgebiet, Kategorie, Barrierefreiheit und Fachführungen filtern.
Veranstaltungsdetails – Open House Wien 2026
Veranstaltung: OPEN HOUSE WIEN 2026
Datum: Freitag, 25. bis Sonntag, 27. September 2026
Ort: 53 Gebäude und Freiräume in Wien und Niederösterreich
Öffnungszeiten: Je nach Standort an den gekennzeichneten Tagen von 10 bis 17 Uhr
Eintritt: Frei
Anmeldung: Keine Anmeldung erforderlich; Plätze nach Verfügbarkeit
Programm und Standorte: Programmübersicht mit Karte
Anreise: Die Anreisemöglichkeiten und Google-Maps-Links sind bei jedem Gebäude in der Programmübersicht angegeben.
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