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Wiener Bäder – Monatskarte für Freibäder und Schwimmhallen verfügbar

Flexibler Badespaß

von Christine Khom

Die Stadt Wien erweitert rechtzeitig zur kommenden Sommersaison das Angebot der Wiener Bäder (MA 44). Wie Bäderstadtrat Jürgen Czernohorszky am 25. Februar 2026 bekannt gab, wird eine neue Monatskarte eingeführt. Damit reagiert die Stadt auf den Wunsch vieler Badegäste nach mehr Flexibilität und schließt die Lücke zwischen der Einzeltageskarte und den längerfristigen Saison– oder Halbjahreskarten.

Die Fakten zur neuen Monatskarte

  • Die Monatskarte ist als Angebot für regelmäßige Schwimmer konzipiert, die sich nicht für eine ganze Saison binden möchten, aber dennoch von Kostenvorteilen profitieren wollen.
  • Gültigkeitsbeginn: Erhältlich ab dem 2. Mai 2026.
  • Geltungsbereich: Die Karte gilt an allen städtischen Bäderstandorten der Stadt Wien, sowohl in den Schwimmhallen (Hallenbädern) als auch in den Freibädern.
  • Preisstruktur: Der Preis der Monatskarte orientiert sich am sechsfachen Tagestarif der jeweiligen Altersgruppe. Das bedeutet, dass sich die Karte bereits ab dem siebten Besuch innerhalb von vier Wochen finanziell lohnt.

Die Tarife im Überblick (Stand 2026):

  • Erwachsene: 48,60 Euro (Tagesticket: 8,10 Euro)
  • Ermäßigt: 36,60 Euro (Tagesticket: 6,10 Euro)
  • Jugendliche: 27,60 Euro (Tagesticket: 4,60 Euro)
  • Kinder: 16,80 Euro (Tagesticket: 2,80 Euro)

Hinweis: Kleinkinder (bis zum 6. Lebensjahr) haben weiterhin freien Eintritt.

Weitere Neuerungen und Digitalisierung

Neben der Monatskarte setzen die Wiener Bäder 2026 verstärkt auf digitale Angebote, um Wartezeiten an den Kassen zu verkürzen:

  1. Online-Buchung für Frühschwimmer: Ab sofort können Tickets für das Frühschwimmen vorab online gebucht werden.
  2. Digitale Wertkarten: Ab Mai 2026 wird es möglich sein, bis zu 20 Eintritte gesammelt im Vorverkauf auf eine Wertkarte aufzubuchen.
  3. Investitionen in die Infrastruktur: Parallel zur neuen Tarifstruktur laufen große Bauprojekte weiter, darunter der Neubau der Schwimmhalle im Höpflerbad sowie Sanierungsarbeiten im Jörgerbad und im Döblinger Bad.

Hintergrund der Einführung

Die Monatskarte gab es in ähnlicher Form bereits bis zum Jahr 2021. Mit der Wiedereinführung im Jahr 2026 möchte die Stadt Wien die Attraktivität der öffentlichen Bäder als wesentlichen Teil der Lebensqualität und Gesundheitsvorsorge steigern. Ziel ist es, den Zugang zum Schwimmsport „leistbar und flexibel“ zu gestalten, besonders in Zeiten allgemein steigender Lebenshaltungskosten (die regulären Tarife wurden zum 1. Januar 2026 um ca. 6,37 % angepasst).

Fazit: Mit der Monatskarte bieten die Wiener Bäder eine attraktive Option für „Vielschwimmer auf Zeit“ und schaffen ein faires Angebot für alle, die Flexibilität schätzen, ohne auf den Preisvorteil einer Dauerkarte verzichten zu wollen.

Alle Informationen findet ihr auch der Website der Stadt Wien dazu 

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