Wer sich mit Kryptowährungen beschäftigt, der kommt nicht an Bitpanda vorbei. Bitpanda ist der Krypto-Broker Nummer 1 im deutschsprachigen Raum, der seine Dienste seit Ende 2014 anbietet. Eine Erfolgsgeschichte, die – mehr oder weniger – einzigartig ist.
Alles begann an der Wirtschaftsuniversität Wien
Paul Klanschek und Eric Demuth haben sich im Jahr 2013 auf der Wirtschaftsuniversität in Wien kennengelernt. Damals waren Bitcoin und Co. reine Spekulationsobjekte und der Handel ausgesprochen mühsam. Man war weit weg, Kryptowährungen als Zahlungsmittel zu sehen. Ein paar Jahre später haben sich dann Online Casinos dafür entschieden, verstärkt auf Krypto zu setzen. Waren zu den Anfängen schon Krypto Online Casinos erlaubt für Österreicher? Hatte das Casino eine Lizenz, so konnte auch das Glück auf die Probe gestellt werden. Mit den Jahren haben auch immer mehr Online Shops Bitcoin und Co. als Zahlungsmittel akzeptiert. Dann wurden Kryptowährungen verstärkt als langfristige Anlage wahrgenommen. Nun sind Bitcoin und Co. in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Auch, weil sich eben Paul Klanschek und Eric Demuth, gemeinsam mit Christian Trummer, für Krypto eingesetzt und von Anfang an zu verstehen gegeben haben, dass es sich um keine unseriösen oder betrügerischen Machenschaften handelt.

In 10 Jahren zur Nummer 1
Dezember 2014: Die Online Kryptobörse Coinimal, der Vorgänger von Bitpanda, veröffentlicht auf Facebook nachfolgendes Posting: „Wir sind da, kauft Bitcoins bei uns“. Der Preis: 574 US Dollar. Das Büro wurde in Eric Demuths Wohnung eingerichtet.
10 Jahre später liegt der Bitcoin bei rund 100.000 US Dollar und die Zentrale von Bitpanda liegt im Viertel Zwei hinter dem Wiener Prater, gleich bei der Wirtschaftsuniversität. Bitpanda hat über 700 Mitarbeiter angestellt. Weltweit wird das Angebot von rund 6,2 Millionen Kunden genutzt.
In einem Jahrzehnt hat sich Bitpanda zu einem der größten sowie erfolgreichsten Online Broker in Österreich entwickelt und ist die führende Handelsplattform für Kryptowährungen in Europa geworden. Dabei dreht sich aber nicht alles um Krypto: Es gibt auch Aktien, Gold sowie Silber – alle Assets können 24/7 gehandelt werden. Ist die Börse geschlossen, so handelt man mit Derivaten der Aktien, die physisch gedeckt sind.
In Sachen Sicherheit muss man sich auch keine Sorgen machen: Bitpanda hat etwa von der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht – BaFin – die MiCAR-Lizenz (Markets in Crypto Assets Regulation) erhalten, und zwar als erste Kryptoplattform in Europa.
Nicht alles verlief immer nach Plan
Auch wenn es innerhalb von zehn Jahren steil bergauf ging, so gab es doch ein paar Rückschläge. 2022 etwa. Der Preis des Bitcoin brach um rund 70 Prozent ein – die Trader blieben fern. Der Wachstumskurs, der von den Bitpanda-Gründern eingeschlagen wurde, hat sich gerächt – die zu schnelle Expansion hat dazu geführt, dass man tief in die Verlustzone gerutscht ist und 270 Mitarbeiter entlassen wurden. „In den Jahren 2022 und 2023 haben wir die beste Arbeit geleistet. Darauf bin ich am stolzesten in unserer ganzen Geschichte. Wenn alles gut läuft, ist es leicht. Geld ausgeben kann jeder. Die harten Entscheidungen treffen, darauf kommt es an. Aber wir haben ohne Hilfe von außen, ohne neues Kapital das Unternehmen wieder gesund aufgestellt. Wir sind nun viel effizienter als vorher, das war eine starke Leistung“, so Demuth.
Dass es Bitpanda gelungen ist, derart stark aus der Krise zu kommen, ist Klanschek zu verdanken. „Er drängte auf extrem konservative Budgetrichtlinien. Die Kryptoszene ist ein unheimlich schneller und volatiler Markt. Bei den Forecasts von einem geringeren Wachstum auszugehen, wurde nun zur Leitlinie bei Bitpanda. Das ist eindeutig Pauls Verdienst“, so Demuth.
Zudem hat man gelernt, man braucht ein breites Angebot – neben Retail Brokerage benötigte es auch ein Standbein im B2B Bereich. 2021 hat man die Trading-Infrastruktur etwa Businesskunden als White Label-Lösung angeboten; 2023 folgte dann das B2B Angebot zur modularen SaaS-Plattform, die unter Bitpanda Technolog Solutions ausgebaut wurde. Somit war es möglich, den Banken und Fintechs die notwendige Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, um digitale Vermögenswerte halten und verwalten zu können. Zu den ersten Kunden gehörte die Raiffeisenlandesbank NÖ Wien. Danach folgten die LBBW, die Deutsche Bank sowie N26.
Bitpanda: Sponsorings haben 2021 begonnen
Im Jahr 2021 hat Bitpanda zudem auch mit dem Sponsoring im internationalen Sport begonnen. Damals wurde man offizieller Partner des Davis Cups. 2022 wurde dann eine Partnerschaft mit zwei italienischen Rugby-Vereinen eingegangen und die Bitpanda GmbH wurde dann zum Premium Sponsor der World Padel Tour. Seit Anfang 2024 gibt es zwischen Bitpanda und dem FC Bayern München eine strategische Krypto-Partnerschaft. Ab der nächsten Saison wird Bitpanda auch der Hauptsponsor des FC Basel 1893.
