PPWR Verpackungsverordnung 2026 – Online-Shopping Paket mit deutscher Lieferadresse fuer den Versand nach Oesterreich
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PPWR 2026: Deutsche Onlineshops liefern nicht nach Österreich? Die Lösung!

Mit diesen Lieferadressen könnt ihr trotzdem bestellen!

von Christine Khom

Seit dem 12. August 2026 gilt in der Europäischen Union die neue Verpackungsverordnung PPWR. Sie soll Verpackungsabfälle reduzieren und das Recycling europaweit vereinheitlichen. Für österreichische Kunden bringt sie allerdings eine unerfreuliche Nebenwirkung: Zahlreiche kleine deutsche Onlineshops stellen ihre Lieferungen nach Österreich ein. Wer weiterhin bei diesen Händlern bestellen möchte, kann eine deutsche Lieferadresse mit anschließender Paketweiterleitung nach Österreich nutzen.

📌 Das Wichtigste auf einen Blick (Quick-Guide):

  • Warum liefern Shops nicht mehr? Die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) verpflichtet deutsche Händler seit August 2026 zu teuren Registrierungen und Bevollmächtigten in Österreich.
  • Die einfache Lösung: Nutze einen Weiterleitungsdienst mit deutscher Lieferadresse (z. B. AllesPost Deutschland, LogoiX, D-A-Packs).
  • So geht’s: Beim Händler die deutsche Adresse als Lieferadresse eingeben, das Paket wird automatisch an deine Heimadresse in Österreich nachgesendet.

Die Abkürzung PPWR steht für „Packaging and Packaging Waste Regulation“. Die EU-Verordnung 2025/40 trat bereits am 11. Februar 2025 in Kraft und ist seit 12. August 2026 grundsätzlich anzuwenden. Sie erfasst nahezu alle Verpackungen – vom Produktkarton über Kunststofffolien bis zum Versandpaket.

Nicht alle Vorgaben gelten sofort. Zahlreiche Bestimmungen, etwa zu Recyclingquoten, Kennzeichnungen, Rezyklatanteilen und Mehrwegverpackungen, werden erst in den kommenden Jahren schrittweise wirksam. Die Pflichten rund um die erweiterte Herstellerverantwortung treffen den grenzüberschreitenden Onlinehandel jedoch bereits jetzt.

Warum kleine deutsche Händler Österreich aus ihrer Lieferliste streichen

Wer als deutscher Händler ein verpacktes Produkt direkt an einen Endkunden in Österreich verkauft, gilt für diese Verpackung grundsätzlich als verantwortlicher Hersteller beziehungsweise „Producer“ in Österreich. Er muss sich um die Registrierung, Mengenmeldungen und die Finanzierung der späteren Entsorgung kümmern.

Besonders problematisch ist die Verpflichtung, in jedem EU-Land, in dem der Händler nicht selbst niedergelassen ist und direkt an Endkunden liefert, einen dort ansässigen Bevollmächtigten für die erweiterte Herstellerverantwortung zu bestellen.

Eine Bagatellgrenze für wenige Pakete gibt es nicht. Die Verpflichtung kann daher bereits mit der ersten Lieferung nach Österreich entstehen. Auch ein kleiner Familienbetrieb, der nur einige Bestellungen pro Jahr nach Österreich verschickt, muss sich mit Registrierung, Lizenzierung, Meldungen und einem Bevollmächtigten beschäftigen.

Für große Handelsunternehmen sind diese zusätzlichen Kosten meist verkraftbar. Bei kleinen Manufakturen, Spezialgeschäften, Künstlern, Buchhandlungen oder Händlern für seltene Ersatzteile stehen Aufwand und Umsatz jedoch häufig in keinem vernünftigen Verhältnis. Nach Einschätzung des deutschen Händlerbundes kostet ein Bevollmächtigter je nach Zielland oftmals mehrere hundert Euro pro Jahr – unabhängig davon, ob der Händler dorthin fünf oder fünfhundert Pakete verschickt.

Die einfachste Konsequenz für viele kleine Shops lautet daher: Der Versand bleibt auf Deutschland beschränkt.

Die Ausnahme für Kleinstunternehmen löst das Versandproblem nicht automatisch

Die PPWR enthält zwar einzelne Erleichterungen für Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz beziehungsweise Bilanzsumme. Diese Ausnahmen betreffen aber vor allem bestimmte Pflichten als Erzeuger einer Verpackung. Eine allgemeine Befreiung von der erweiterten Herstellerverantwortung für grenzüberschreitende Direktlieferungen gibt es nicht.

Auch die Wirtschaftskammer Österreich weist darauf hin, dass die Rollenverteilung in der PPWR kompliziert ist und manche Bestimmungen noch unterschiedlich ausgelegt werden. Zudem fehlte in Österreich zum Stichtag teilweise noch die nationale Begleitgesetzgebung. Die WKO-Informationen zur PPWR werden daher laufend aktualisiert.

Für Privatkunden ändert diese juristische Unsicherheit zunächst wenig: Liefert ein deutscher Shop nicht mehr direkt nach Österreich, kann im Bestellformular keine österreichische Lieferadresse mehr ausgewählt werden.

Deutsche Lieferadresse als praktische Lösung

Hier kommen Paketweiterleitungsdienste ins Spiel. Diese Unternehmen stellen ihren Kunden eine persönliche Lieferadresse in Deutschland zur Verfügung. Der deutsche Händler versendet das Paket an diese Adresse und führt damit eine Inlandslieferung innerhalb Deutschlands aus. Anschließend übernimmt der Weiterleitungsdienst das Paket und bringt es auf Grundlage eines eigenen Auftrags nach Österreich.

Der Ablauf ist normalerweise unkompliziert:

  1. Ihr registriert euch bei einem Paketweiterleitungsdienst.
  2. Ihr erhaltet eine deutsche Lieferadresse – meist ergänzt um eine persönliche Kundennummer.
  3. Diese Adresse tragt ihr im deutschen Onlineshop als Lieferadresse ein.
  4. Die Rechnungsadresse kann in der Regel weiterhin eure österreichische Adresse sein.
  5. Das Paket wird zunächst an das deutsche Lager des Weiterleitungsdienstes geliefert.
  6. Von dort wird es an eure Wohnadresse in Österreich geschickt oder zur Abholung bereitgestellt.

Solche Dienste gibt es schon seit vielen Jahren. Bisher wurden sie vor allem genutzt, wenn ein Shop grundsätzlich nicht nach Österreich lieferte oder die deutschen Versandkosten deutlich günstiger waren. Durch die PPWR gewinnen sie nun erheblich an Bedeutung.

Die bekanntesten deutschen Lieferadressen für Kunden aus Österreich

Die folgenden Anbieter zählen zu den etablierten beziehungsweise besonders auf Lieferungen nach Österreich ausgerichteten Diensten. Preise, Höchstmaße und Ausschlüsse können sich jederzeit ändern. Prüft deshalb vor jeder Bestellung die aktuellen Tarif- und Beförderungsbedingungen.

Dienst Kostenbeispiel Besonderheiten
AllesPost Deutschland 7,49 Euro pro Paket Fixpreis bis 31,5 kg, maximal 200 cm Länge und 360 cm Gurtmaß; österreichweite Zustellung durch die Post
LogoiX Nachsendung ab 6,99 Euro Deutsche Adresse in Freilassing; Selbstabholung oder Weiterleitung; Sammelsendungen und auch größere Waren möglich
D-A-Packs Hauszustellung ab 10 Euro Abholung in Kiefersfelden, Innsbruck oder Wien; Weiterleitung innerhalb Österreichs; auch Sperrgut und Großgeräte
Lieferadresse-Deutschland.at ab 8,50 Euro bis 3 kg Österreichweite Weiterleitung mit DPD; Paketbündelung möglich; ausschließlich paketfähige Sendungen
ÖsterreichPaket abhängig von Gewicht und Paketgröße Zustellung mit der Österreichischen Post; Zusammenfassen mehrerer Pakete möglich
ShipGerman ab rund 20,78 Euro Internationaler Dienst mit kostenloser deutscher Adresse, Lagerung, Fotos und Paketkonsolidierung

AllesPost Deutschland: Fixpreis und Zustellung durch die Post

AllesPost Deutschland ist das Angebot der Österreichischen Post und für viele Kunden die unkomplizierteste Lösung. Die Registrierung für den Dienst ist kostenlos. Anschließend erhaltet ihr eine persönliche deutsche Lieferadresse, die ihr beim Einkauf als Empfängeradresse angebt.

Sobald das Paket im deutschen Versandlager angekommen ist, wird es erfasst, mit einem neuen Adressetikett versehen und an die Österreichische Post übergeben. Die Weiterleitung kostet derzeit 7,49 Euro pro Paket. Zulässig sind Sendungen bis 31,5 Kilogramm, mit einer Länge von maximal 200 Zentimetern und einem Gurtmaß von höchstens 360 Zentimetern.

Nach der Übernahme könnt ihr die üblichen Empfangsoptionen der Post nutzen, beispielsweise eine Abstellgenehmigung oder die Umleitung an eine Abholstation. Für Rücksendungen lässt sich gegen Bezahlung ein eigenes Retourenlabel erwerben.

Der Fixpreis macht AllesPost Deutschland vor allem bei normalen und etwas schwereren Paketen interessant. Bei mehreren kleinen Bestellungen wird allerdings jedes Paket einzeln verrechnet.

LogoiX: Abholung in Freilassing oder Nachsendung nach Österreich

LogoiX betreibt bereits seit vielen Jahren eine deutsche Lieferadresse in Freilassing, nur wenige Kilometer von Salzburg entfernt. Die Registrierung ist kostenlos, es gibt keine monatliche Grundgebühr und keinen Mindestumsatz.

Die Pakete können persönlich in Freilassing abgeholt oder an eine Adresse in Österreich weitergeschickt werden. Die österreichweite Nachsendung kostet laut aktueller Preisliste beispielsweise 6,99 Euro bis 200 Gramm, 7,99 Euro bis ein Kilogramm, 8,49 Euro bis zwei Kilogramm und 10,49 Euro bis zehn Kilogramm.

Besonders praktisch ist die Möglichkeit, bis zu zehn eingetroffene Sendungen zu sammeln und gemeinsam weiterleiten zu lassen. LogoiX nimmt zudem nicht nur normale Pakete, sondern je nach Vereinbarung auch Paletten, Fahrräder und Sperrgut entgegen. Für Kunden aus Salzburg und Umgebung ist die persönliche Abholung häufig besonders günstig.

D-A-Packs: Interessant für Tirol, Wien und größere Waren

D-A-Packs stellt seinen Kunden eine deutsche Lieferadresse in Kiefersfelden zur Verfügung. Eingetroffene Sendungen können dort abgeholt, nach Innsbruck oder Wien gebracht oder an eine beliebige Adresse in Österreich weitergeleitet werden.

Die Abholung eines normalen Pakets kostet in Kiefersfelden ab 2,50 Euro. Bei einer Übernahme in Innsbruck oder Wien beginnen die Tarife je nach Gewicht und Größe bei 5 Euro. Die Zustellung an eine österreichische Wohnadresse kostet für kleine Pakete ab 10 Euro; bei Standardpaketen bis 31,5 Kilogramm richtet sich der Preis vor allem nach der Größe.

Ein großer Vorteil ist die Annahme zahlreicher Sendungen, die bei klassischen Paketdiensten schwierig werden können. Dazu zählen unter anderem Fahrräder, Fernseher, Waschmaschinen, Paletten und verschiedenes Sperrgut. Vor einer solchen Bestellung sollten Preis, Maße und Abholmöglichkeit unbedingt mit dem Anbieter abgestimmt werden.

Lieferadresse-Deutschland.at: Weiterleitung mit DPD

Lieferadresse-Deutschland.at bietet eine persönliche deutsche Lieferadresse und eine anschließende Zustellung an beliebige Adressen in Österreich. Die Weiterleitung kostet derzeit ab 8,50 Euro für Pakete bis drei Kilogramm, ab 11,50 Euro bis zehn Kilogramm und ab 14,50 Euro bis 20 Kilogramm.

Versendet wird ausschließlich mit DPD. Daher gelten unter anderem eine maximale Länge von 175 Zentimetern und ein Gurtmaß von höchstens 300 Zentimetern. Die Sendungen sind laut Anbieter bis zu einem Warenwert von 520 Euro versichert.

Mehrere Bestellungen können mit dem „Paket Flex“-Service gesammelt werden. Nicht paketfähige Waren wie große Fahrräder, Griller und anderes Sperrgut werden jedoch nicht weitergeleitet.

ÖsterreichPaket: Weiterleitung mit der Österreichischen Post

ÖsterreichPaket stellt eine Lieferadresse im bayerischen Ortenburg bereit. Nach dem Eingang werden die Sendungen üblicherweise innerhalb von 24 Stunden weitergeschickt und von der Österreichischen Post zugestellt. Die Beförderung nach Österreich dauert laut Anbieter in der Regel ein bis zwei Werktage.

Mehrere Pakete lassen sich zu einer gemeinsamen Sendung zusammenfassen. Standardmäßig besteht eine Haftung bis 510 Euro, gegen Aufpreis kann eine höhere Versicherung vereinbart werden.

Nicht angenommen beziehungsweise weitergeleitet werden unter anderem alkoholische Getränke, Tabakwaren und rezeptpflichtige Medikamente. Bei Nahrungsergänzungsmitteln und rezeptfreien Medikamenten muss zusätzlich geprüft werden, ob das jeweilige Produkt auch in Österreich zulässig ist.

ShipGerman: Internationale Lösung mit Zusatzleistungen

ShipGerman richtet sich an Kunden aus zahlreichen Ländern und stellt nach kostenloser Registrierung eine deutsche Lieferadresse zur Verfügung. Die Weiterleitung nach Österreich beginnt derzeit bei rund 20,78 Euro und ist damit meist teurer als die speziell auf Österreich ausgerichteten Angebote.

Dafür bietet der Dienst Zusatzleistungen wie Fotos der eingetroffenen Waren, 14 Tage kostenlose Lagerung sowie das Zusammenfassen und Neuverpacken mehrerer Bestellungen. Das kann sich bei mehreren Einkäufen oder höherwertigen Waren bezahlt machen.

Ist eine deutsche Lieferadresse erlaubt?

Grundsätzlich dürfen Kunden aus Österreich bei einem deutschen Händler einkaufen und die Zustellung innerhalb Deutschlands selbst organisieren. Die europäischen Regeln gegen ungerechtfertigtes Geoblocking verpflichten Händler zwar nicht dazu, nach Österreich zu liefern. Sie sehen aber grundsätzlich vor, dass Kunden aus anderen EU-Ländern unter denselben Bedingungen einkaufen können, wenn sie die Ware in einem belieferten Land entgegennehmen oder die weitere Beförderung selbst organisieren. Darauf weist auch die Europäische Kommission in ihren Erläuterungen zur Geoblocking-Verordnung hin.

Allerdings können einzelne Händler Lieferungen an Paketweiterleitungsdienste in ihren Geschäftsbedingungen ausschließen. Das kommt beispielsweise bei besonders wertvollen Waren, Medikamenten, Gefahrgut oder Produkten mit regional begrenzten Vertriebsrechten vor. Manche Shops erkennen Sammeladressen automatisch und stornieren die Bestellung.

Eine Paketweiterleitung ist daher kein Anspruch auf Belieferung. Sie ist eine zusätzliche Versandlösung, sofern Händler und Weiterleitungsdienst die betreffende Ware akzeptieren.

Rücksendungen und Gewährleistung: Darauf solltet ihr achten

Die Weiterleitung besteht aus zwei getrennten Transportabschnitten. Der Händler liefert zunächst an die deutsche Adresse. Anschließend beauftragt ihr den Weiterleitungsdienst mit dem Transport nach Österreich.

Kommt das Paket beschädigt an, kann deshalb entscheidend sein, auf welchem Abschnitt der Schaden entstanden ist. Der Händler kann seine ordnungsgemäße Lieferung möglicherweise bereits mit der Zustellung beim deutschen Paketdienst nachweisen. Für Schäden auf dem Weitertransport gelten die Bedingungen und Haftungsgrenzen des Weiterleitungsdienstes.

Auch eine Rücksendung kann teurer und komplizierter werden. Ein deutsches Retourenlabel ist möglicherweise nur innerhalb Deutschlands gültig. In diesem Fall müsst ihr das Paket zuerst auf eigene Kosten nach Deutschland schicken oder die Retourenlösung des Weiterleitungsdienstes verwenden.

Vor einer größeren Bestellung solltet ihr daher prüfen:

  • Akzeptiert der Händler die ausgewählte Lieferadresse?
  • Wie hoch sind Weiterleitungs-, Lager- und Bearbeitungsgebühren?
  • Können mehrere Pakete zusammengefasst werden?
  • Welche Höchstmaße und Gewichtsgrenzen gelten?
  • Bis zu welchem Betrag ist die Sendung versichert?
  • Welche Waren sind vom Transport ausgeschlossen?
  • Wie funktioniert eine mögliche Rücksendung?
  • Wer ist bei einem Transportschaden zuständig?

Keine Zollgebühren innerhalb der EU

Da Deutschland und Österreich zur Europäischen Union gehören, fallen bei gewöhnlichen Waren keine Zollformalitäten an. Ausnahmen und zusätzliche Vorschriften bestehen insbesondere für verbrauchssteuerpflichtige oder besonders regulierte Produkte wie Alkohol, Tabak, Waffen, Medikamente, Gefahrgut und manche Lebensmittel.

Vorsicht ist außerdem geboten, wenn die ursprüngliche Ware aus einem Drittstaat stammt und beim deutschen Weiterleitungsdienst noch nicht ordnungsgemäß verzollt angekommen ist. Dann können Einfuhrabgaben und zusätzliche Bearbeitungsgebühren entstehen.

Weiter in Deutschland einkaufen – aber vorher rechnen

Eine deutsche Lieferadresse kann österreichischen Kunden trotz eingeschränkter Versandgebiete weiterhin Zugang zu kleinen Onlineshops, besonderen Produkten und häufig auch günstigeren deutschen Angeboten verschaffen. Durch die PPWR dürfte diese Möglichkeit künftig noch häufiger benötigt werden.

Ob sich die Weiterleitung finanziell lohnt, hängt vom Warenwert, der Paketgröße und den zusätzlichen Versandkosten ab. Bei seltenen Ersatzteilen, exklusiven Produkten oder deutlichen Preisunterschieden kann der Umweg sinnvoll sein. Bei günstigen Einzelartikeln übersteigen die doppelten Versandkosten dagegen rasch die mögliche Ersparnis.

Besonders bequem ist AllesPost Deutschland mit seinem einheitlichen Paketpreis. LogoiX bietet Vorteile beim Sammeln und bei der Selbstabholung in Grenznähe, während D-A-Packs auch für größere und ungewöhnliche Sendungen interessant ist. Ein Preisvergleich vor jeder Bestellung bleibt dennoch unverzichtbar.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Paketweiterleitung & PPWR

Ist die Nutzung einer deutschen Lieferadresse für Österreicher legal?

Ja. Laut den EU-Regeln gegen Geoblocking darfst du als Kunde aus Österreich Bestellungen an eine Adresse innerhalb Deutschlands schicken lassen und den Weitertransport nach Österreich selbst organisieren.

Welche ist die günstigste deutsche Lieferadresse für Österreich?

Das hängt vom Paketgewicht ab. Für Standardpakete bietet AllesPost Deutschland einen attraktiven Fixpreis. Für kleinere Päckchen oder Abholer in Grenznähe (z. B. Salzburg/Freilassing) ist LogoiX oft günstiger.

Kann ich auch bei Amazon Deutschland oder eBay mit einer Paketweiterleitung bestellen?

Ja, das funktioniert bei den meisten Marktplätzen problemlos. Du musst lediglich die Adresse deines Weiterleitungsdienstes als primäre Lieferadresse in deinem Kundenkonto hinterlegen.

Wie funktioniert die Retoure, wenn ich die Ware zurückschicken möchte?

Retouren sind über Weiterleitungsdienste meist etwas aufwendiger. Ein deutsches Retourenlabel gilt in der Regel nur innerhalb Deutschlands. Du musst das Paket entweder selbst nach Deutschland schicken oder kostenpflichtige Retouren-Services des Anbieters nutzen.



Stand: 12. August 2026. Preise und Beförderungsbedingungen können sich kurzfristig ändern. Die Angaben ersetzen keine rechtliche Beratung.

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