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Jetzt Neu! Gugelhupf Schwedenbomben von Niemetz

100 Jahre süßer Kult: Wenn die Schwedenbombe zum Gugelhupf wird

von Christine Khom

Sie ist luftig, sie ist knackig und aus der österreichischen Nasch-Kultur nicht wegzudenken: Die Niemetz Schwedenbombe feiert ihren 100. Geburtstag! Und wie es sich für ein Jahrhundertjubiläum gehört, gibt es eine Überraschung, die zwei der größten Mehlspeis-Legenden des Landes vereint.

Stellen Sie sich vor: Die ikonische Silhouette einer Schwedenbombe, doch beim ersten Biss entfaltet sich nicht nur der gewohnte Schaumtraum, sondern das Aroma eines frisch gebackenen Sonntagskuchens. Zum großen Jubiläum hat Niemetz die „Geburtstags-Edition Gugelhupf-Geschmack“ kreiert. Es ist quasi ein „Geburtstagskuchen im Mini-Format“, bei dem die klassische Schokoladenglasur auf einen Schaum mit feiner Gugelhupf-Note trifft.

Ein Geniestreich aus dem Jahr 1926

Die Geschichte dieser Süßigkeit klingt fast wie ein Drehbuch. Wir schreiben das Jahr 1926: Der Wiener Zuckerbäckermeister Walter Niemetz tüftelt gemeinsam mit seiner Frau Johanna an einer neuen Kreation. Die Geheimzutat für den Erfolg war jedoch ein befreundeter Schwede, der den entscheidenden Input für die Rezeptur des luftigen Eischnees gab. Ihm zu Ehren erhielt die „Bombe“ ihren Namen – ein Name, der heute, 100 Jahre später, ein geschütztes Kulturgut ist. Mehr Infos findet ihr in unserem Artikel 100 Jahre Niemetz Schwedenbombe – vom Eiklar-Restl zur Kultidee

Mehr als nur Schaum: Ein Stück Identität

Die Schwedenbombe ist in Österreich mehr als nur eine Süßigkeit; sie ist eine emotionale Angelegenheit. Wer erinnert sich nicht an die Kindheitstage, in denen man vorsichtig die Schokohülle „geköpft“ hat, um danach den klebrig-süßen Schaum von der Waffel zu schlecken?

Dass die Österreicher ihre Schwedenbomben über alles lieben, bewiesen sie spätestens im Jahr 2013. Als das Traditionsunternehmen in Schieflage geriet, rollte eine Welle der Solidarität durch das Land. Unter dem Motto „Rettet die Schwedenbombe“ kauften Fans die Supermarktregale leer und bewahrten die Marke vor dem Aus. Seitdem wird in Wiener Neudorf weiter produziert – täglich über 250.000 Stück, von denen jede einzelne nach wie vor händisch in ihre Verpackung gesetzt wird.

Die Jubiläums-Edition: Gugelhupf trifft Schaumbecher

Mit der neuen Gugelhupf-Edition schlägt Niemetz die Brücke zwischen Tradition und Innovation. Erhältlich ist das „Schwedenbomben-Kuchenstück“ in einer speziellen Jubiläums-Packung (unter anderem bei Billa und Billa Plus). Es ist eine Hommage an die Wiener Kaffeehauskultur, verpackt in den knackigen Mantel, den wir seit einem Jahrhundert lieben.

Wussten Sie übrigens? Trotz ihres Namens ist die Schwedenbombe mit nur ca. 70 Kilokalorien pro Stück fast schon ein „Leichtgewicht“ unter den Naschereien – ein Grund mehr, beim 100. Geburtstag ordentlich mitzufeiern und sich ein Stück der Gugelhupf-Edition zu gönnen.

Auf die nächsten 100 Jahre voller Knack und Schaum! Alles Gute, Schwedenbombe!
Quelle: Heute.at | Bild: Niemetz – Pressebereich

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